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Welpenaufzucht

 
 
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

 
Es ist immer wieder wunderbar, eine Welpengeburt erleben zu dürfen. Das Glücksgefühl ist nicht zu beschreiben, wenn alles vorbei ist und die Hündin und ihre kleinen Baby´s müde, aber zufrieden in der Wurfkiste schlafen.
 
 
 Um der Mutter und den Welpen genügend Ruhe zu gewähren,
wird unser Büro für die nächsten 2-3 Wochen als Wurfzimmer
umgestaltet. In dieser Zeit sind die Hündinnen besonders besorgt
um ihren Nachwuchs. Jegliche Aufregung ist hier zu unterlassen
und würde sich bei der Erholung der Mutterhündin von der Geburt
(sie haben meist einige Tage erhöhte Körpertemperatur)
nachteilig auswirken.
 Jeder der kleinen Racker wird gleich nach der Geburt farbig gekennzeichnet
und bis zur Abgabe regelmäßig gewogen.
 
11. Lebenstag - die Augen öffnen sich

 
 

Vom ersten Tag an wird großer Wert darauf gelegt, dass die Kleinen positive Erfahrungen im Umgang mit Menschen machen können. Dabei wird meinerseits genau darauf geachtet, dass die Ruhezeiten eingehalten werden und zu keiner Zeit eine Überforderung für die Welpen besteht.

 

 
 
3. Lebenswoche
Die Wurfkiste wird zu klein und vor allem zu langweilig.
Man muss seine Welpen nur genau beobachten um zu erkennen,
ob ihre Entwicklung physisch wie psychisch so weit fortgeschritten ist,
dass der Aktionsradius erhöht werden kann. Dies ist der Zeitpunkt wo
die Welpen mit der Mutter in das Hundezimmer umziehen.
 

 

Die Haltung unserer Hunde bezüglich Hundezimmer, Auslauf usw. wurde von mir ausführlich im Teil unser Zuhause beschrieben,
hier möchte ich mich nicht wiederholen.

 

 
 
4. Lebenswoche
Kleinere Rangordnungskämpfe beginnen. Je nach Wurfgröße und Milchleistung der Hündin wird in der 3.-4. LW mit der Zufütterung begonnen. Eine Fütterung mit Trockenfutter empfehle ich meinen Welpenkäufern erst ab der 12. Lebenswoche. Da die Welpen regelmäßig von ihren zukünftigen Herrchen oder Frauchen besucht werden, kann schon im Vorfeld wichtiges besprochen werden. Hier freue ich mich besonders, wenn sich die Leute Gedanken machen und möglichst viele Fragen stellen wie z.B. über Ernährung, die ersten Tage zu Hause, Ausbildung, Ausstellungen usw.
 
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 Fae-ChanaFiara
Farox
 

Na, sehen wir jetzt schon aus wie richtige Hunde?

 

 
 

5-6. Lebenswoche
Die Türe im Hundezimmer wird das erste Mal geöffnet.
Der erste Kontakt der Welpen mit der Außenwelt ist für mich immer wieder ein tolles Erlebnis.

 

 
 

7. Lebenswoche
Mit diesem Alter beginnen die Welpen alles, was nicht niet- und nagelfest ist,
in Besitz zu nehmen. Der Drang nach mehr Bewegung und die Neugierde auf
alles Neue, kann nun gefördert werden.

 

 
 

Dies ist der Zeitpunkt für unsere Abenteuerspaziergänge.
Hierfür fahre ich mit dem Auto in die verschiedensten, ruhigen Gebiete in der Umgebung,
sodass für die Welpen keine Gefahr durch Auto, andere Hunde usw. besteht. Es kommt
auch bei den Spaziergängern keine Freude auf, wenn sie von 7-8 Welpen, freudig überfallen werden.

 

 
So werden die Kleinen schon sehr gut an kleinere Autofahrten gewöhnt.
Im Familienverband lässt sich alles Neue leichter erlernen. Während der
Fahrt gibt es immer etwas Tolles zum Knabbern - dies vertreibt die Zeit
schneller und schont die Ohren von meinem Mann und mir. Durch die kurz
gehaltenen Autofahrten - mit einem positiven Abschluss
(Hinweg-Spaziergang, Nachhauseweg-Fütterung ) gewöhnen sich die
Welpen sehr schnell an das Autofahren.
  
 Hier einige Bilder von unseren Ausflügen!  
 
Die Kleinen warten schon auf ihren Spaziergang!
 
Im Schutz von Mama und Oma gehört uns die Welt!
 
 
 Herumtollen ist einfach das Schönste!
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In diesem Graben war doch gestern noch Wasser?
 
Auch der Besuch auf unserem Campingplatz ist immer ein Erlebnis
 

Wo bleibt unser Futter? Herumtollen macht hungrig...

 

 

 

...und vor allem hundemüde!

 
 Boss of White Finess - der fleißige Bursche
 
Blumenstock umgesetzt ( zerfressen ),
PVC-Belag umgestaltet ( heraus- gerissen )
und besser verteilt ( riesige Löcher gegraben )
"Na bin ich nicht super"!
 

Mit der 9. Lebenswoche kommt die Zeit Abschied zu nehmen. Es ist für mich immer ein schwieriger Moment, an den ich mich wohl
nie gewöhnen werde. Aber jetzt ist es wichtig, dass jeder der kleinen Kerle eine eigene Bezugsperson bekommt.
Ich sehe es als meine Pflicht, den Welpen den bestmöglichen Start in das Leben mitzugeben und dies sieht folgendermaßen aus:

* Eine ausgewogene, gute Ernährung
* Regelmäßiges Entwurmen der Welpen
* Grund-Impfung in der 8. Lebenswoche
* Chip-Nummer setzen und Eintrag in den EU-Impfpass
* Gut sozialisierte Welpen auf Mensch und Umwelt
* Welpenmappe mit wichtigen Tipps für die neuen Besitzer
* Überlegte Welpenkäufer - um meinen Tieren einen lebenslangen Platz in der neuen Familie zu ermöglichen
* Keine Zwingerhaltung - weder bei mir noch später ( Vertraglich )
* Weiterbetreuung nach Abholung des Welpen bezüglich Gesundheit, Ernährung, Ausbildung und Ausstellung

 

Die Treue eines Hundes
ist ein kostbares Geschenk,
das nicht minder bindende
moralische Pflichten auferlegt
als die Freundschaft
eines Menschen

Konrad Lorenz

  
 

Es ist wunderschön, wenn ich nach einiger Zeit der Eingewöhnung die Besitzer treffe, oder sie schicken mir Briefe mit
Fotos und ich sehe glückliche Menschen und rundum zufriedene Hunde.

Das ist der schönste Lohn, den ich als Züchter erhalten kann!

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